Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) behandeln lassen

Vitiligo

Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) behandeln

Unter Vitiligo oder Weißfleckenkrankheit versteht man eine Pigmentstörung der Haut, die sich durch scharf abgegrenzte weiße Flecken an verschiedenen Körperstellen auszeichnet. Ursache für die weißen Flecken ist hierbei eine Autoimmunerkrankung, die die körpereigenen Pigmentzellen (Melanozyten) angreift und dafür sorgt, dass die Haut ihre eigene Pigmentierung verliert. Die betroffenen Stellen erscheinen dann zumeist sehr viel heller als der Rest der Haut. Da Vitiligo weder ansteckend noch schmerzhaft ist, liegt das Augenmerk bei der Behandlung vor allem auf den optischen Symptomen.

Die Hautärztinnen und Hautärzte im MVZ Dermatologisches Zentrum Bonn beraten Sie gerne. Vereinbaren Sie für ein Beratungsgespräch einen Termin in unserer Praxis in Bonn.

Ursachen einer Vitiligo

Die genauen Ursachen der Weißfleckenkrankheit sind bisher unbekannt. Jedoch gibt es einige unbestrittenen Faktoren, die zur Verstärkung der Krankheit beitragen. Dazu zählen unter anderem:

  • Psychische Belastung: Häufig ist Stress der erste Auslöser für Vitiligo.
  • Verletzungen der Haut: Ist die Haut durch eine Verletzung, eine Entzündung oder beispielsweise einen UV-Schaden bereits angegriffen, kann es vermehrt zum Ausbruch oder dem Fortschreiten der Krankheit kommen.

Symptome

Oftmals wird die Vitiligo im Sommer, nach dem Urlaub oder dem Sonnenbaden bemerkt, wenn einzelne Hautregionen weiß bleiben. Je nach Ausprägung werden drei verschiedene Formen der Weißfleckenkrankheit unterschieden:

  • Generalisierte Form: Die Flecken sind zunächst erst klein und treten vereinzelt und in symmetrischer Form an Körperstellen mit mechanischer Beanspruchung auf. Häufig sind die betroffenen Körperregionen die Ellenbogen, Knie, Augenlider, Finger, Mundwinkel, Knöchel oder Achseln.
  • Lokalisierte Form: Hier tritt die Erkrankung an einzelnen, wenigen Körperstellen auf und die pigmentlosen Flecken sind nicht symmetrisch und verändern sich nicht mehr.
  • Universelle Form: Bei dieser Form der Vitiligo sind bereits 80 % der Haut pigmentlos. Damit handelt es sich hierbei um die ausgeprägteste Form der Erkrankung.

Unabhängig von der Form und der Ausprägung der Krankheit kann es auch zu weißen Haarsträhnen oder dem Farbverlust bei Wimpern und Augenbrauen oder im Bart kommen.

Diagnose von Vitiligo

Da es keinen einheitlichen Verlauf der Krankheit gibt und sich diese bei den Betroffenen ganz individuell ausbreitet oder zurückentwickelt, ist es ratsam bereits bei den ersten Symptomen eine Hautärztin oder einen Hautarzt zurate zu ziehen. Diese können dann anhand verschiedener Diagnoseschritte eine Behandlung einleiten, um das Voranschreiten der Erkrankung zu verhindern.

Im Rahmen der Diagnose wird ein ausführliches Gespräch im MVZ Dermatologisches Zentrum Bonn mit dem Patienten oder der Patientin geführt, in dem unter anderem abgeklärt wird, ob es bereits bekannte Fälle von Vitiligo in der Familie gibt, eine Schilddrüsenkrankheit vorliegt oder die Erkrankung durch starken Stress ausgelöst werden könnte. Im zweiten Schritt werden dann Hautproben entnommen, die unter dem sogenannten Wood-Licht auf weiße Flecken und deren Beschaffenheit untersucht werden.

Behandlung bei Vitiligo

Nach dem aktuellen medizinischen Forschungsstand gibt es leider noch keine Möglichkeit, die Weißfleckenkrankheit vollständig zu heilen. Jedoch sind einige Therapiemöglichkeiten vorhanden, die sowohl die Repigmentierung als auch das Unterbinden der weiteren Ausdehnung der betroffenen Hautstellen zum Ziel haben. Im MVZ Dermatologisches Zentrum Bonn bieten wir bei Vitiligo verschiedene Behandlungsmöglichkeiten an:

 

Lichttherapie (Phototherapie)

Bei der Lichttherapie ist die Repigmentierung das vorrangige Ziel. Dabei werden die betroffenen Hautstellen gezielt mit UV-Bestrahlung behandelt, um an den unpigmentierten Hautstellen eine Neubildung von Pigmentzellen anzuregen. Dies bedeutet einen Rückgang der weißen Flecken. Im Bereich des Rumpfes und des Gesichtes gilt die Lichttherapie als besonders vielversprechend. Durch den gezielten Einsatz des Lichts werden die umliegenden Areale geschont. Da nur die betroffenen Hautstellen behandelt werden, kann eine höhere Dosierung erfolgen, wodurch ein schnellerer Therapieerfolg erzielt werden kann.  Die Dauer der Therapie beträgt insgesamt zwischen 6 und 12 Monaten. Nach der Behandlung ist eine Vermeidung der Sonne nicht erforderlich.

 

Lasertherapie

Die Lasertherapie behandelt punktgenau die betroffenen Areale und schützt somit das umliegende Hautgewebe vor unnötigen Schäden. Ähnlich wie bei der Lichttherapie wird im Rahmen dieser Behandlungsmöglichkeit versucht, die Bildung von neuen Hautpigmenten anzuregen.

 

Salben und Cremes

Tritt die Vitiligo nur an vereinzelten Körperstellen auf, können wirkstoffhaltige Cremes und Salben wie beispielsweise Kortisonsalben zum Einsatz kommen. Dabei werden diese oftmals von immunregulierenden Salben und Cremes unterstützt, um ungewollte, langfristige Hautveränderungen zu verhindern.

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